Das Gebäude des Walter Eucken Instituts von außen

05.08.2026 „Das hat mit einer liberalen Marktwirtschaft nichts zu tun“

Grünen-Chefin Franziska Brantner und Ökonom Lars Feld streiten im Handelsblatt über die Zukunft des Liberalismus, die Energiepolitik und die Frage, ob Wohnkonzerne in Berlin bald enteignet werden sollen.
Zum Streitgespräch im Handelsblatt…

04.08.2026 „Es sind die Staatsausgaben, die die deutsche Wirtschaft treiben“

Wer sich über jüngste BIP-Zahlen freut, der sollte wissen, dass vor allem die Aktivität des Staates für Schwung sorgt. Das private Investitionsproblem bleibt akut, meint Lars P. Feld in seiner Kolumne „Ordnungsruf“ im Handelsblatt. Grünen-Chefin Franziska Brantner und Ökonom Lars Feld streiten im Handelsblattüber die Zukunft des Liberalismus, die Energiepolitik – und darüber, ob Wohnkonzerne in Berlin bald enteignet werden.
Zum Artikel im Handelsblatt…

03.08.2026 Discussionpaper: „Open House? Not for Everyone: Discrimination patterns in rental markets“

The paper presents results from a correspondence study with 590 landlords across Austria and Germany. With this study, we examine ethnic and religious discrimination in apartment rental markets and find strong evidence of discrimination against applicants with Muslim and Turkish sounding names.
Zum Discussionpaper… Forschungsgruppe Verhaltensökonomik

23.07.2026 Discussionpaper: „Social Benefit Salience Under Risk of Unemployment“

This study investigates how the connection of taxation to public Benefits can decrease tax payers’ perceived tax burden, affecting their labor-leisure decision.
Zum Diskussionspapier… Anna Esslinger, M.Sc.

22.07.2026 Discussionpaper: „Evaluating the effects of the German debt brake“

Das Papier untersucht die Wirksamkeit und die fiskalischen Auswirkungen der deutschen Schuldenbremse mithilfe eines Synthetic-Control-Designs. Das Design ermöglicht es, die tatsächlichen Verläufe von sechs fiskalischen und makrofinanziellen Ergebnisvariablen in Deutschland mit ihren kontrafaktischen Verläufen in einem synthetischen Deutschland ohne Schuldenbremse zu vergleichen.
Zum Discussionpaper…

Das Walter Eucken Institut ist ein Kompetenzzentrum für ordnungspolitische und ordnungsökonomische Grundlagenforschung.

Als unabhängige Einrichtung betreibt das Institut wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Forschung in der Tradition der Freiburger Ordoliberalen Schule. Dabei ist unsere Kernfrage, wie unsere marktwirtschaftlich-wettbewerbliche Ordnung erhalten und weiterentwickelt werden kann. Mit Aktivitäten wie Vorträgen, Tagungen oder unseren Auftritten in Sozialen Medien fördern wir das öffentliche Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge und für die Soziale Marktwirtschaft.

Forschung am Walter Eucken Institut

Wer die Soziale Marktwirtschaft langfristig sichern will, muss über kurzfristige Systemkorrekturen hinausdenken. Dabei leitet uns die Frage, wie durch Rahmenbedingungen der Wirtschaft und des politischen Wettbewerbs verbesserte Anreize geschaffen werden, um die langfristigen Bürgerinteressen zu entdecken und adäquat zu berücksichtigen.

Einer der Forschungsschwerpunkte des Walter Eucken Instituts liegt im Bereich der Finanzwissenschaft. Hier analysieren wir den Zustand des Staatshaushalts und die gesamtwirtschaftlichen Folgen staatlicher Einnahmen- und Ausgabenpolitik.

mehr über Wirtschaftspolitik und Finanzwissenschaften

Standardökonomische Modelle basieren auf der Annahme, dass Individuen rational, egoistisch, und nutzenmaximierend handeln. Allerdings belegen zahlreiche Studien, dass menschliches Verhalten nicht immer den Annahmen der neoklassischen Theorie entspricht.

mehr über Verhaltensökonomik

Die Geschichte des Ordoliberalismus beginnt mit der Freiburger Schule, einer Forschungs- und Lehrgemeinschaft von Volkswirten und Juristen an der Universität Freiburg in den 1930er und 1940er Jahren.

mehr über Ideengeschichte
Portrait von Lars P. Feld, Direktor des Walter Eucken Instituts

Prof. Dr. Dr. h. c. Lars P. Feld

Direktor des Walter Eucken Instituts

Lars P. Feld (*1966) hat seit 2010 den Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik und Ordnungsökonomik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg inne und ist Direktor des Walter Eucken Instituts. Seine Forschungsschwerpunkte sind Wirtschaftspolitik, Finanzwissenschaft, Neue Politische Ökonomie und Ökonomische Analyse des Rechts.

Vor Ort oder online Veranstaltungen

Dank der engen Verbindung zwischen unserem Institut, der Wissenschaft und Politik können wir ein interessantes Programm mit spannenden Veranstaltungen anbieten.

    Presse

    • 06.08.2026 „Das hat mit einer liberalen Marktwirtschaft nichts zu tun“

      Grünen-Chefin Franziska Brantner und Ökonom Lars Feld streiten im Handelsblatt über die Zukunft des Liberalismus, die Energiepolitik und die Frage, ob Wohnkonzerne in Berlin bald enteignet werden sollen.

      handelsblatt.com
    • 04.08.2026 „Es sind die Staatsausgaben, die die deutsche Wirtschaft treiben“

      Wer sich über jüngste BIP-Zahlen freut, der sollte wissen, dass vor allem die Aktivität des Staates für Schwung sorgt. Das private Investitionsproblem bleibt akut, meint Lars P. Feld in seiner…

      handelsblatt.com
    • 04.08.2026 „Die Krux mit der Steuerehrlichkeit“

      Die Bundesregierung hat einen Aktionsplan gegen Steuerbetrug vorgelegt. Die Idee ist legitim, die Umsetzung weist allerdings Defizite auf, findet Lars P. Feld in seiner Kolumne „Ordnungsruf“ im Handelsblatt.

      handelsblatt.com
    • 21.07.2026 „Wo die Bundesregierung die falschen Akzente setzt“

      Die Erleichterung darüber ist groß, dass die Politik endlich Reformen in Gang setzt. Doch die Geschichte lehrt, dass für den Erfolg bestimmte Voraussetzungen gelten, findet Lars P. Feld in seiner…

      handelsblatt.com
    • 14.07.2026 „Die Steuerreform ist in Wahrheit ein Schlag gegen den Mittelstand“

      Die Probleme für die Unternehmen beginnen mit den Reformen des Sozialstaats. Es ist noch Zeit für Korrekturen dieser Politik. Nach der Sommerpause wartet viel Arbeit, meint Lars P. Feld in…

      handelsblatt.com
    • 09.07.2026 «Deutschland muss die Kosten für Unternehmen senken», sagt Lars P. Feld.

      Im Interview mit Marcel Schelbert vom Institut für Schweizer Wirtschaftspolitik (IWP) erläutert Lars P. Feld, warum neue Schulden keine nachhaltige Lösung sind und welche Reformen Deutschland jetzt braucht.

      iwp.swiss
    • 07.07.2026 „Stellen wir uns auf höhere Zinsen für länger laufende Bundesanleihen ein“

      Insgesamt wird Bundesfinanzminister Lars Klingbeil von 2026 bis 2030 rund 840 Milliarden Euro zusätzliche Kredite aufnehmen. Das ist eine beachtliche Dynamik, findet Lars P. Feld in seiner Kolumne „Ordnungsruf“ im…

      handelsblatt.com
    • 06.07.2026 „Es wäre ein Wunder, wenn die Reformen Investitionen ankurbeln“

      Das Reformpaket der Regierung bringt einige Fortschritte. Die beschlossene Steuerpolitik konterkariert jedoch jeden Investitionsanreiz, kritisiert Ökonom Lars Feld in einem Gastkommentar im Handelsblatt.

      handelsblatt.com
    • 30.06.2026 „Der Kanzler sollte bei der Einkommensteuer kleinere Brötchen backen“

      Die drei Koalitionspartner haben ganz unterschiedliche Vorstellungen davon, wie eine Reform ausgestaltet sein sollte. Mit einer Maßnahme wäre viel gewonnen, erklärt Lars P. Feld in seiner Kolumne „Ordnungsruf“ im Handelsblatt.

      handelsblatt.com
    • 23.06.2026 Brauchen wir den Rasenmäher für die Subventionen?

      Dem Staat fehlt Geld, das erschwert Steuersenkungen. Nun wollen Politiker Finanzhilfen und Steuernachlässe pauschal kappen. Warum Ökonom Lars Feld das für richtig hält, erklärt er im Interview mit Jens Tönnesmann…

      zeit.de

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