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Untersuchungen zur Entstehung und Entwicklung des Ordoliberalismus Ideengeschichte

Die Geschichte des Ordoliberalismus beginnt mit der Freiburger Schule, einer Forschungs- und Lehrgemeinschaft von Volkswirten und Juristen an der Universität Freiburg in den 1930er und 1940er Jahren.

Das Walter Eucken Institut hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Entstehung, weitere Entwicklung und heutige Bedeutung des ordoliberalen Denkens zu untersuchen. Ein wichtiger Forschungsschwerpunkt ist der Einfluss des Ordoliberalismus auf das Konzept der Sozialen Marktwirtschaft und seine Relevanz für heutige Reformen der Wirtschafts- und Sozialpolitik.

Darüber hinaus möchte das Institut in Kooperation mit ausgewiesenen Dogmenhistorikern die Forschung zu den einzelnen Mitgliedern der Freiburger Schule fortsetzen und fördern.

Ideengeschichte Projekte

Walter Eucken, Gesammelte Werke


Five Essays on the Ordoliberal State

Dieses Projekt beschäftigte sich mit der Rolle des Staates im Denken der frühen Ordoliberalen.

Die Mitglieder der Freiburger Schule der 1930er und 1940er Jahre betonten die positiven Aufgaben des Staates bei der Schaffung einer funktionierenden Marktwirtschaft. Dabei wiesen sie dem Staat die wichtige Rolle des „Hüters der Wettbewerbsordnung“ (Eucken) zu. Trotzdem untersuchte die Freiburger Schule die Funktionsweise des politischen Prozesses nicht. Die vorliegende Dissertation soll die Rolle des Staates im Denken der Gründer der Freiburger Schule beleuchten und Fragen in Bezug auf die Legitimität von Euckens Wettbewerbsordnung klären.

abgeschlossenes Dissertationsprojekt Dr. Daniel Nientiedt