UOrd 58: Evolution und freiheitlicher Wettbewerb

Evolution und freiheitlicher Wettbewerb. Erich Hoppmann und die aktuelle Diskussion

Herausgeber: Viktor J. Vanberg

Mohr Siebeck, 2009. VIII, 270 Seiten. UOrd 58

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Inhalt

Die wettbewerbstheoretischen Beiträge von Erich Hoppmann, in denen das Leitbild der Wettbewerbsfreiheit und ein evolutorisches Wettbewerbsverständnis im Vordergrund standen, haben die wettbewerbspolitische Diskussion in Deutschland maßgeblich geprägt. Das Werk Hoppmanns aus heutiger Sicht kritisch würdigend und an seinen Beitrag anknüpfend setzen sich die in diesem Band zusammengestellten Aufsätze renommierter Autoren mit grundsätzlichen Fragen der angemessenen Wettbewerbspolitik in einer freiheitlichen Gesellschaft auseinander.

Beachtung wird dabei nicht zuletzt der Frage des Verhältnisses von Wettbewerbsfreiheit und Effizienz geschenkt, die für die Auseinandersetzung mit dem more economic approach in der europäischen Wettbewerbspolitik von zentraler Bedeutung ist.

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Inhaltsverzeichnis

Ernst-Joachim Mestmäcker: Rechtliche und ökonomische Grundlagen marktwirtschaftlicher Ordnungen

Manfred E. Streit: Erich Hoppmann zum Gedenken

Chrysostomos Mantzavinos: Der Beitrag Erich Hoppmanns

Norbert Eickhof: Die Hoppmann-Kantzenbach-Kontroverse aus heutiger Sicht

Ulrich Schwalbe: Per-se Regeln und der ‚More Economic Approach‘

Dieter Schmidtchen: Freiheit oder Effizienz als Rechtsprinzip? Zum Freiheitsdilemma im Wettbewerbsrecht

Thomas Gehrig: Wettbewerbsfreiheit und Diskriminierungsverbot

Viktor J. Vanberg: Wettbewerbsfreiheit und ökonomische Effizienz: Die ordnungsökonomische Perspektive

Heike Walterscheid und Lothar Wegehenkel: Wettbewerbspolitische Leitbilder aus institutionell-evolutorischer Perspektive

Wolfgang Kerber: Dynamischer Wettbewerb und Evolution: Anmerkungen zu Hoppmanns Beiträgen zur Wettbewerbs- und Markttheorie

Günter Knieps: Wettbewerb und Netzevolutorik

Carl Christian von Weizsäcker: Asymmetrie der Märkte und Wettbewerbsfreiheit