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Donnerstag, 19.01.2017 Was kostet die Energiewende? – Probleme und wirtschaftliche Chancen

Prof. Dr. Lars P. Feld

Direktor des Walter Eucken Instituts

Moderator

Thomas Hauser (Herausgeber der Badische Zeitung)

Einführung

Dr. Manfred Vohrer (Walter-Scheel-Stiftung)

Veranstalter

Badische Zeitung, Walter Eucken Institut, Walter-Scheel-Stiftung

Presse

"Ist die Energiewende günstig oder teuer?"

Zur Einführung

Es gibt eine breite gesellschaftliche Zustimmung dass die Energiewende, die Transformation unseres Energiesystems hin zur effizienten Nutzung von erneuerbaren Energien auf lange Sicht unvermeidbar ist, da unsere Vorräte an fossilen Energien endlich sind, und die immer deutlicher werdenden Folgen der Klimaveränderung eine Reduzierung des globalen Ausstoßes an klimaschädlichen Gasen erfordern. Zudem wird seit wenigen Jahren sichtbar, dass diese Umstellung zunehmend wirtschaftlich positive Folgen für diejenigen Volkswirtschaften haben kann, die die für diesen Tranformationsprozess erforderliche Technologien entwickeln und global exportieren. Zugleich belastet dieses Umstellung Unternehmen und Verbraucher über die hohen Subventionen erneuerbarer Energien.

Die Wirtschaftsweisen, zu denen Lars Feld gehört, haben in ihrem Jahresgutachten ausführlich die mit dem Erneuerbare Energiengesetz EEG verbundenen wirtschaftlichen Probleme für Deutschland analysiert, und kamen zu dem Ergebnis dass ein Übergang auf eine vernünftige, globale Bepreisung von CO2 Emissionen durch Zertifikate mit einem Preiskorridor oder direkte Besteuerung der Emissionen das volkswirtschaftlich vernünftigste Instrument sind, um unsere Klimaziele zu erreichen. Lars Feld wird zur Einführung die wesentlichen Schlußfolgerungen dieses Gutachtens vorstellen.

Das Fraunhofer ISE hat eine detaillierte Studie erstellt, in der die für die Energiewende erforderlichen Technologien beschrieben werden, wie auch deren Kosten. Eicke Weber wird die Ergebnisse dieser Studie vorstellen und argumentieren dass Deutschland im Augenblick dabei ist, die möglichen wirtschaftlichen Chancen zu versemmeln, die sich aus unserem pionierhaften, beherztem Einstieg in die Energiewende ergeben könnten.