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Donnerstag, 07.03.2013 | 16:45:00 Uhr | Haus zur lieben Hand Kompetenzzurodnung und Wettbewerb in politischen Mehrebenensystemen

Prof. Dr. Wolf Linder

Institut für Politikwissenschaft, Universität Bern (CH)

Haus zur lieben Hand,

Löwenstraße 16, 79098 Freiburg

Am 7. und 8. März 2013 richteten der Aktionskreis Freiburger Schule und das Walter Eucken Institut das Symposium "Föderalismus und Subsidiarität – Kompetenzzuordnung und Wettbewerb im Bundesstaat und in Europa" aus. Das Symposium war Teil der Reihe "Ordnungspolitik für das dritte Jahrtausend".

Professor Dr. Wolf Linder (*1944) hielt den dritten Vortrag des Symposiums. Er ist seit 2009 emeritierter Professor und ehemaliger Direktor am Institut für Politikwissenschaft an der Universität Bern (CH). Seine Forschungsschwerpunkte sind politische Entscheidungsprozesse, Föderalismus, Regierungs- und Verwaltungsforschung sowie Demokratieentwicklung in Transitionsländern.

Nach seinem Jura-Abschluss in Zürich studierte Linder Politikwissenschaft an der Universität Konstanz, worin er 1973 promovierte. Es folgten Tätigkeiten als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der ETH Zürich (1973) und als Professor am Institut de hautes études en administration public der Universität Lausanne. 1987 wechselte Prof. Linder an die Universität Bern.

Linder war Dekan der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Forschungsrat des Schweizerischen Nationalfonds, sowie Experte in verschiedenen Kommissionen, beispielsweise der Expertenkommission „Volksrechte“ im Rahmen der Totalrevision der Schweizer Bundesverfassung. Seine wichtigste Publikation „Swiss Democracy“ wurde in mehrere Sprachen übersetzt.