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Migrationspolitik in Deutschland und der Europäischen Union. Eine konstitutionenökonomische Analyse der Wanderung von Arbeitskräften UOrd 54: Migrationspolitik in Deutschland und der EU

Autor: Sara Borella

Tübingen: Mohr Siebeck, 2008, 259 Seiten.UOrd 54.

Inhalt
Die Wanderung von Arbeitskräften stellt in Zeiten der Globalisierung ein Potential besonders für die alternden westlichen Demokratien dar, die im Wettbewerb um qualifizierte Arabeitskrafte stehen. Sara Borella erarbeitet Kriterien für eine wünschenswerte Migrationspolitik in Deutschland und der Europäischen Union aus konstitutionenökonomischer Perspektive. Arbeitsmigration unter geeigneten Regeln wird gebraucht, und ein Umdenken in der Migrationspolitik ist nötig.

In ihren migrationspolitischen Empfehlungen spricht sich die Autorin gegen eine Gemeinsame Migrationspolitik in der Europäischen Union aus, die auf Harmonisierung abzielt, und plädiert für einen Wettbewerb der nationalstaatlichen Migrationsregeln innerhalb der EU. Auf internationaler Ebene sollte sich die EU für Liberalisierungsschritte einsetzen, aber die Gründung einer neuen internationalen Organisation für Migration ist nicht zu empfehlen.

Inhaltsverzeichnis
Teil I: Gegenstand der Analyse und analytischer Ansatz
1. Gegenstand der Analyse: Grenzüberschreitende Arbeitsmigration und Migrationspolitik
2. Der konstitutionenökonomische Ansatz

Teil II: Migration im intra- und internationalen Wettbewerb
3. Migration und Migrationspolitik: Die intranationale Perspektive
4. Migration, Systemwettbewerb und Globalisierung

Teil III: Wirtschaftpolitische Optionen
5. Wanderung ohne Grenzen zwischen Sozialstaaten
6. Migrationspolitik auf nationaler Ebene: Das deutsche Zuwanderungsgesetz
7. Migrationspolitik in der Europäischen Union
8 Migrationspolitik und internationale Vereinbarungen

Schlussbemerkungen
Literaturverzeichnis, Personenregister, Sachregister

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