Zur Zukunft der Sozialen Marktwirtschaft.

Zur Zukunft der Sozialen Marktwirtschaft. 60 Jahre Walter Eucken Institut.

Herausgeber: Lars P. Feld

Freiburg: Verlag Herder 2015, 96 Seiten.

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Inhalt

Seit seiner Gründung im Jahr 1954 trägt das Walter Eucken Institut zur Debatte um die ordnungspolitischen Grundlagen der Marktwirtschaft bei. Dabei geht es um die Setzung des Rahmens wirtschaftlichen Handelns, genauer um die Frage: Welche Regeln schaffen einen Handlungsrahmen, der effizient und gleichzeitig von den souveränen Bürgern politisch legitimiert ist? Und bietet die heutige Form des Modells der Sozialen Marktwirtschaft einen solchen Regelrahmen.

Wir haben den Auftakt zu unserem Jubiläumsjahr zum Anlass genommen, um über aktuelle und tagespolitische Debatten hinaus die Frage nach der Zukunft der Sozialen Marktwirtschaft zu stellen: Ist unsere gegenwärtige Wirtschaftsordnung tragbar? Ist sie reformbedürftig? Welche grundlegenden Entwicklungsperspektiven gibt es? Der pluralistischen Tradition der Ordnungsökonomik folgend, wollten wir dabei unterschiedlichen Ansätzen aus unterschiedlichen Disziplinen Gehör verschaffen. In der anschließenden Diskussion kam es zu einem fruchtbaren Austausch dieser Perspektiven.

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Inhaltsverzeichnis

Lars P. Feld: Zur Zukunft der Sozialen Marktwirtschaft – Ordnungspolitische Perspektiven

Joachim Gauck: Rede des Bundespräsidenten anlässlich der Festveranstaltung zum 60-jährigen Bestehen des Walter Eucken Instituts am 16. Januar 2014 in Freiburg

Hans-Werner Sinn: Neustart für den Euro

Manfred G. Schmidt: Deutschlands Sozialpolitik: tragbar, reformbedürftig, entwicklungsfähig?

Reinhard Kardinal Marx: Ordnungspolitik als Versöhnung von Markt und Moral. Potenziale und Grenzen der Freiburger Idee aus der Sicht der Katholischen Soziallehre

Harold James: The Economic Constitution: Between God and the Law