
Das Walter Eucken Institut und das Forum Ordnungspolitik haben dem Ökonomen Otmar Issing die Walter-Eucken-Medaille verliehen. Issing, der als Direktoriumsmitglied der EZB und der Deutschen Bundesbank die Geldpolitik der 1990er und der 2000er Jahre maßgeblich mitprägte, erhielt die Auszeichnung „für seinen kontinuierlichen Einsatz für eine regelbasierte Wirtschaftspolitik und für sein beispielhaftes Wirken zur Stärkung der Sozialen Marktwirtschaft“, so der Urkundentext.
Der Direktor des Walter Eucken Instituts Lars P. Feld hob in seiner Laudatio Issings besonderen Verdienst hervor: Dieser, so Feld, lag in seinem konsequenten Einsatz für stabiles Geld, das er als Grundlage von Wohlstand und funktionierenden Märkten sieht. Als EZB-Chefvolkswirt entwickelte er die bis heute maßgebliche Zwei-Säulen-Strategie zur Sicherung der Preisstabilität und setzte sich entschieden für einen stabilen Euro ein. Sein frühes und kontinuierliches Warnen vor dem Inflationsrisiko einer zu stark ausgeweiteten Geldmenge habe bis heute eine hohe Relevanz.
Mit der Walter-Eucken-Medaille zeichnen das Institut und das Forum Ordnungspolitik Persönlichkeiten aus, die sich durch ihr Engagement und ihre Beiträge in besonderer Weise um das Walter Eucken Institut und um die ordnungspolitische Aufklärung verdient gemacht haben.
Termin
26. Februar 2026
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