Mikroökonomik, insbesondere Arbeitsmarkt- und Verhaltensökonomik

Über das individuelle Verhalten Einsichten für die Wirtschaftspolitik gewinnen

Gesellschaftlicher und institutioneller Wandel bedeuten, dass Menschen sich an neue Rahmenbedingungen anpassen müssen. Die deutsche Wiedervereinigung oder die Finanz- und Wirtschaftskrise sind Beispiele für außergewöhnliche Ereignisse, die viele Menschen vor neue Herausforderungen stellten. Um besser beurteilen zu können, wie Menschen in veränderten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Situationen Entscheidungen treffen, bedarf es Kenntnisse darüber, welche Faktoren diese Handlungen beeinflussen. Die neoklassische Theorie nimmt an, dass die Anpassung an neue Restriktionen problemlos erfolgt und Präferenzen, d.h. die Bewertung der gegebenen Handlungsalternativen, von den Ereignissen unbeeinflusst sind. Allerdings zeigt die verhaltensökonomische Forschung, dass Individuen sich regelmäßig entgegen den Annahmen der neoklassischen Theorie verhalten. Wir untersuchen mit traditionellen und verhaltensökonomischen Ansätzen, wie Individuen auf die ihnen gebotenen Anreize reagieren, mit dem Ziel, Einsichten für die Wirtschaftspolitik zu gewinnen.


Projekte

  • Laborexperiment zur Wirkung von Steuertarifen mit Sprung auf Steuerhinterziehung, gefördert von der Wissenschaftlichen Gesellschaft Freiburg (LARS P. FELD,SARAH NECKER und KATHARINA PFEIL).
  • The Dynamics of Unethical Behavior – Evidence from the Field and the Lab, gefördert von der Fritz Thyssen Stiftung (SARAH NECKER).
  • Collaborative Tax Evasion in the Provision of Services to Consumers – A Field Experiment, 2019 (SARAH NECKER und ANNABELLE DOERR).
  • Peers and Praise – Dishonesty in Repeated Competitions, Unveröffentlichtes Manuskript, Mai 2019 (mit Fabian PAETZEL).
  • Are People Honest and to what Extent: The Effects of Stakes and Information on Others’ Behavior, Unveröffentlichtes Manuskript, Oktober 2019 (mit DAVID MASCLET und BENOIT LE MAUX).

Aktuelle Publikationen