Mikroökonomik, insbesondere Arbeitsmarkt- und Verhaltensökonomik

Über das individuelle Verhalten Einsichten für die Wirtschaftspolitik gewinnen

Gesellschaftlicher und institutioneller Wandel bedeuten, dass Menschen sich an neue Rahmenbedingungen anpassen müssen. Die deutsche Wiedervereinigung oder die Finanz- und Wirtschaftskrise sind Beispiele für außergewöhnliche Ereignisse, die viele Menschen vor neue Herausforderungen stellten. Um besser beurteilen zu können, wie Menschen in veränderten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Situationen Entscheidungen treffen, bedarf es Kenntnisse darüber, welche Faktoren diese Handlungen beeinflussen. Die neoklassische Theorie nimmt an, dass die Anpassung an neue Restriktionen problemlos erfolgt und Präferenzen, d.h. die Bewertung der gegebenen Handlungsalternativen, von den Ereignissen unbeeinflusst sind. Allerdings zeigt die verhaltensökonomische Forschung, dass Individuen sich regelmäßig entgegen den Annahmen der neoklassischen Theorie verhalten. Wir untersuchen mit traditionellen und verhaltensökonomischen Ansätzen, wie Individuen auf die ihnen gebotenen Anreize reagieren, mit dem Ziel, Einsichten für die Wirtschaftspolitik zu gewinnen.


Projekte

  • You Don’t Need an Invoice, Do You? An Online Experiment on Collaborative Tax Evasion, gefördert von der Gesellschaft für experimentelle Wirtschaftsforschung (GfeW) und der Wissenschaftlichen Gesellschaft an der Uni Freiburg (LILITH BURGSTALLER und KATHARINA PFEIL).
  • The Effect of Losing and Winning on Cheating and Effort in Repeated Competitions (SARAH NECKER und FABIAN PAETZEL)
  • Notches and Tax Evasion – A Laboratory Experiment, gefördert von der Wissenschaftlichen Gesellschaft an der Uni Freiburg (LARS P. FELD, SARAH NECKER und KATHARINA PFEIL).
  • Do Household Tax Credits Increase the Demand for Legally Provided Services?, gefördert von der Wissenschaftlichen Gesellschaft an der Uni Freiburg und dem IREF (LILITH BURGSTALLER, ANNABELLE DOERR und SARAH NECKER).

Aktuelle Publikationen